Funktionen der Ausstattungsvariante 2CAN+ (in Planung)

Die Ausstattungsvariante 2CAN+ umfasst verglichen mit der Standardvariante einen noch leistungsfähi­geren Anzeigeprozessor und eine Online-Verbindungsmöglichkeit zum 2CAN+-WebService. Dadurch werden schrittweise neue Leistungsmerkmale aktiviert. Nachfolgende Merkmale befinden sich in der Planung, eine vollständige Umsetzung aller Merkmale kann derzeit aber noch nicht verbindlich zugesagt werden.

 1. Online-Fähigkeit

Die Online-Fähigkeit basiert darauf, dass sich der neue Anzeigeprozessor mit einen Hotspot verbinden kann. Der Hotspot kann das heimische WLAN, ein WLAN-Router im Kfz oder ein Smartphone sein. Die Erst-Konfiguration der notwendigen Anmeldedaten erfolgt i. d. R. per Smartphone.

2. Automatisches Update:

Die Update-Funktion kann vollautomatisch ausgeführt werden, oder erst nach manueller Freigabe. Dazu erfolgt ein Zugriff des 2CAN+-Moduls auf den 2CAN+-WebService. Ist ein Update vorhanden, wird es auto­matisch geladen und eingespielt. Ist das manuelle Update ausgewählt, so muss es vor der Installation zuerst auf der 2CAN+-Webseite aktiviert werden. Das Grundmodul muss für das automatische Update nicht aus­gebaut und/oder geöffnet werden.
Ein Update vergleichbar zum Standard-2CAN-Modul wird weiterhin möglich sein. Über diese herkömmliche Version des Updatens können auch die Anmeldedaten zum Hotspot festgelegt werden.

3. Konfiguration der Anzeige:

Hier kann aus dem Pool aller vorhandenen Parameter nahezu für jeden Wert frei konfiguriert werden, auf welcher logischen Displayseite er an welcher Stelle steht. Auch die Anzeige nur eines einzelnen Parameters pro logischer Displayseite ist möglich. Dabei wird dann eine sehr große Schriftart verwendet.
Die Schwellwerte bis wann ein Wert noch blau dargestellt und ab wann er gelb dargestellt wird, können ebenfalls konfiguriert werden. Weitere Konfigurationsmöglichkeiten werden ggf. später noch hinzu kom­men (Einfügen eines leeren Bildschirms, Alarmierungen durch die LED, Anzeige der Uhrzeit, Änderungen an den Textfarben etc.)
Sofern neue Parameter integriert werden, stehen diese sofort auch für jeden Nutzer zur Verfügung, sofern die jeweilige Kfz-Technologie dies ermöglicht. So sind natürlich Parameter des automatischen Getriebes nicht beim Schalter einsetzbar. Der Konfigurator erkennt diese Punkte und verhindert sinnlose Parameter­kombinationen.
Die Konfiguration erfolgt ausschließlich im Kundenbereich der 2CAN+-Webseite und wird online in das Modul geladen. Nichtsdestotrotz wird jedes Modul eine einfache Erstkonfiguration vergleichbar der 1. Seite des Standard-Moduls haben, damit eine Online-Funktionalität nicht zwingend für die Inbetriebnahme erforderlich ist.

4. Ablage von Parameterwerten im 2CAN+-WebService:

Durch die Online-Konnektivität können Parameterwerte kundenbezogen im WebService abgelegt werden. Dadurch werden Langzeitbetrachtungen möglich und die Werte können grafisch als Kurven dargestellt werden. Durch den Darstellung mehrerer Parameter in einer Kurvenschar und zusätzlich den Zusammen­hang z.B. zum Kilometerstand sind Ableitungen möglich, die eine Momentananzeige nicht bieten könnte. Diese Daten und Auswertungen erfolgen jeweils auf der 2CAN+-Webseite.

5. Ablage von weiteren Werten im 2CAN+-WebService:

Zusätzlich zu den Parameterwerten können auf der 2CAN+-Webseite weitere Daten eingetragen werden, die dann auch zusätzlich dargestellt werden können. Ein Beispiel wären Tankdaten, weitere sind denkbar.

6. Anzeige auf dem MZD-Display (nur für MAZDA-Modelle):

Das Anzeigemodul stellt einen Zugang der CMU des MZD auf die jeweils aktuellen Parameterwerte bereit. Über eine MZD-Anwendung können diese Parameter auf dem Bildschirm parallel zum vorhandenen OLED-Display angezeigt werden.
Da dazu ein Hack des MZD-Systems erforderlich ist, ist derzeit unklar, ob die Anzeigesoftware vom Entwickler des 2CAN+-Moduls entwickelt werden wird. Auf jeden Fall wird die Schnittstelle zu den Parameterwerten offen gelegt, sodass von dritter Seite eine solche Anwendung entwickelt werden könnte.
Das Risiko einer solchen Entwicklung besteht in der Abhängigkeit von einem mehr oder weniger illegalen Hack des Betriebssystems der CMU. Ist dieser Hack für neue Versionen der CMU nicht mehr vorhanden, würde die Software auch nicht mehr funktionieren.